Bauetappen

Im Frühling 2016 haben die Bauarbeiten gestartet. Der Einwohnergemeinderat Engelberg hat die Baubewilligung für die dringend notwendige Schanzen-Sanierung in Engelberg erteilt. Am 8. November hat nun der Skiverband FIS das neue Schanzen-Zertifikat erteilt.

10. Dezember 2016 - Sepktakulär "First Jump" auf der Titlis-Schanze

Der Einsiedler Pascal Kälin fliegt als erster Skispringer über die neue Titlis-Schanze. Diese präsentiert sich in hervorragendem Zustand und buchstäblich in neuem Licht. Direkt in die Anlaufspur wurde als Weltpremiere ein dynamisches LED-Beleuchtungsband installiert. Kälin segelte bei seinem ersten Sprung auf der fernsehtauglich beleuchteten Schanze klar über die 125 Meter Marke. Der komplette Umbau der Titlis-Schanze wurde in den letzten Wochen abgeschlossen. Somit steht nun in Engelberg eine der modernsten Skisprunganlagen der Welt. Die grösste Naturschanze der Welt wurde neu mit einer TV-tauglichen Flutlichtanlage ausgestattet, so dass am 17. Dezember 2016 zum ersten Mal ein Nachtspringen in der Schweiz stattfinden wird. Eine absolute Weltneuheut ist die mit LEDs beleuchtete Anlaufspur. Diese kann nicht nur in verschiedene Farben erstrahlen, sondern auch die Position des Springers im Anlauf als „Lichtschweif“ exakt verfolgen. Diese Weltneuheit wird der breiten Öffentlichkeit anlässlich der Weltcupspringen vom 17. und 18. Dezember 2016 präsentiert.

08. November 2016 - FIS gibt grünes Licht für die neue Titlis Schanze

Die neu renovierte Titlis-Schanze erhält viel Lob von den Delegierten des Internationalen Skiverbandes FIS. Anlässlich der offiziellen Inspektion der Weltcupschanze in Engelberg durch Delegierte der FIS, des Schweizerischen Skiverbandes und des Organisationskomitees erhielt die neue Weltcupanlage nur Lob und Anerkennung. Der FIS Chefinspektor Pierre Bailly zeigte sich beeindruckt: "In Engelberg ist eine der modernsten Skisprunganlagen der Welt entstanden. Gleichzeitig konnte ihr unvergleichlicher Charakter erhalten werden."

Sie haben genau hingeschaut. Bevor die grösste Skisprungschanze der Schweiz zertifiziert werden konnte, schritten die Verantwortlichen die komplett eingeschneite Titlis-Schanze von ganz oben bis hinunter in den Auslauf ab und kontrollierten akribisch jedes Detail. Mit Wasserwaage und Massband wurde die ganze Anlage eingehend inspiziert, kontrolliert und mit Plänen und Vorgaben verglichen. Alle waren mehr als zufrieden. "Das Bauteam und die Verantwortlichen vom OK haben einen tollen Job gemacht ", bestätigt Berni Schödler, Cheftrainer der Schweizer Skispringer, bei der Abnahme der Schanze."Wir freuen uns auf spektakuläre Wettkämpfe in Engelberg und hoffen natürlich auf gute Leistungen unserer Athleten". Die Freigabe für den FIS Skisprung Weltcup Engelberg war schlussendlich eine Formsache.

Die Sprunganlage schmiegt sich wie eh und je diskret an den Hang direkt im Klosterdorf. Nirgendwo sonst kommen sich Athleten und Fans so nahe wie in Engelberg, keine andere Sprunganlage der Welt ist so einfach zu erreichen. Die vielleicht auffälligste Neuerung ist eine erweiterte Lichtanlage, welche auch spektakuläre Springen in der Dunkelheit ermöglicht. "Trotz umfassender Modernisierung hat die eindrückliche Anlage ihre Eigenheiten nicht verloren", freut sich auch der technische Leiter Hubert Mathis.

03. Oktober 2016 - Impressionen Umbau Schanze

08. September 2016 - Impressionen Umbau Schanze

14. August 2016 - Impressionen Umbau Schanze

02. August 2016 - Impressionen Umbau Schanze

19. Juli 2016 - Impressionen Umbau Schanze Treppe

5. Juli 2016 – Impressionen Betonierung Anlaufspur

24. Mai 2016 - Impressionen Vorbereitung Anlaufspur

30. März 2016 - Spatenstich für die Gesamtsanierung Titlis-Schanze

Die grösste Skisprunganlage der Schweiz, die Titlis-Schanze in Engelberg, wird noch grösser. Mit dem Spatenstich erfolgte der Start zu einer umfassenden Erneuerung der Anlage. Die Arbeiten werden pünktlich zum Auftritt der weltbesten Skispringer am 17. und 18. Dezember 2016 abgeschlossen sein. 

Im Beisein von der Nummer zwei im Schweizer Skisprungteam, dem Horwer Gregor Deschwanden, erfolgte am Mittwoch in Engelberg der Spatenstich zur umfassenden Erneuerung der Titlis-Schanze. Die Hauptarbeiten des 2,9 Millionen-Franken-Projekts betreffen den Anlauf und den Schanzentisch. Der Punkt, wo die Skispringer zu ihrem Flug abheben, wird rund vier Meter nach hinten versetzt und zwei Meter erhöht. Dadurch wird der Schanzentisch zwar etwas kürzer, dafür entspricht der Anlauf dann den heute gängigen Normen. Komplett ersetzt wird der Anlauf. Mit dem Einbau einer Normspur entfällt das bislang tagelange Nachrichten der Rohrkonstruktion, damit die Anlaufspur eingefräst werden kann. Die Normspur bleibt fest installiert und ist bereits mit einem Kühlsystem versehen, welches in der Vergangenheit vor dem Springen montiert und im Frühjahr jeweils wieder demontiert werden musste. Mit dem neuen Anlauf werden die Arbeiten für das Schanzenteam wesentlich erleichtert. Unter dem Schanzentisch entsteht zudem ein Materialdepot.

Mit der ganzen Materialentwicklung bei den Skispringern hat sich auch das Flugverhalten der Athleten verändert. Mit den Erneuerungsarbeiten trägt man in Engelberg auch diesem Umstand Rechnung. So wird bei der Aufsprungbahn vom Schanzentisch bis zum Punkt 80 Meter das Terrain aufgeschüttet und auch beim Radius kurz vor dem Auslauf erfolgt eine Terrainanpassung. Durch die Anpassungen werden die Sprünge der Athleten zwar länger dauern, dafür wird die Landung weicher erfolgen und die harten Schläge bei der Landung gehören dann der Vergangenheit an. Die Aufstiege entlang der Schanzenanlage werden ebenfalls angepasst. Neu wird auch die Beleuchtung sein. Diese wird TV-taugliche Lichtwerte aufweisen, so dass in Engelberg in Zukunft zumindest einer der beiden Weltcup-Skispringen am Samstag in die TV-Primetime verlegt werden kann.

Bei der ganzen Planung der Erneuerungsarbeiten wurde darauf geachtet, dass der bisherige Charakter der Schanze beibehalten wird. Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Umwelt- und Landschaftsschutz gelegt. Gemeinsam mit den Anwohnern haben die Verantwortlichen des Organisations-Komitees und der Gemeinde ein umfassendes Gesamtkonzept erarbeitet. Mit dem Spatenstich ist nun der Start zu den eigentlichen Bauarbeiten erfolgt. Sie werden voraussichtlich bis in den Spätherbst hinein andauern. Als erster Fixpunkt gelten die Daten der beiden Weltcup-Skispringen vom 17. und 18. Dezember 2016. An diesem Datum wird sich zeigen, wie die weltbesten Skispringer mit der umgebauten grössten Naturschanze der Welt zurechtkommen. Finanziert wird die mit 2,9 Millionen Franken voranschlagte Erneuerung der Titlis-Schanze mit finanziellen Mitteln aus NASAK-Geldern, dem Kanton Obwalden sowie der Einwohnergemeinde Engelberg und privaten Unterstützern. 

04. Dezember 2015 - Baubewilligung für die Gesamtsanierung Titlis-Schanze

Im Frühling 2016 beginnen die Arbeiten. Der Einwohnergemeinderat Engelberg hat die Baubewilligung für die dringend notwendige Schanzen-Sanierung in Engelberg erteilt. Der Baustart ist auf Frühjahr 2016 vorgesehen. Dank intensiven Verhandlungen in den vergangenen Monaten konnten die betroffenen Parteien konstruktive Lösungen erarbeiten. Das ursprüngliche Baugesuch für die Gesamtsanierung der Titlis-Schanze war dazu grundlegend überarbeitet worden. 

Die Weltcup Skispringen in Engelberg sind ein fester Bestandteil im FIS Weltcup Kalender. In der Weihnachtswoche treffen sich die weltbesten Athleten zum finalen Leistungstest vor der Vierschanzentournee. Als grösste Naturschanze der Welt geniesst der Titlis-Bakken einen hervorragenden Ruf sowohl bei Athleten, wie auch beim Publikum. Der grösste Sportanlass der Zentralschweiz ist für Engelberg traditionell der Startschuss in die Wintersaison. Nirgendwo sonst kommen sich Athleten und Fans so nahe wie in Engelberg. Doch die Titlis-Schanze muss zwingend saniert werden. 

Die Sanierung der Titlis-Schanze ist deshalb notwendig, weil sich der Skisprungsport aufgrund der Materialentwicklung und dem damit zusammenhängenden anderen Flugverhalten der Athleten massiv verändert hat. Zudem hat der Zahn der Zeit an den Konstruktionen genagt. Die Neugestaltung der Anlaufspur und eine Veränderung des Radius’ im Gelände, wo die Springer ihre Sprünge abschliessen sind unumgänglich. Sie sind die wesentlichen Merkmale des nun bewilligten Baugesuches. Da die Springer durch die Anpassung des Radius im Auslauf weicher landen, sind zudem längere Flüge ohne grösseres Risiko möglich. Gleichzeitig gehen aber Charme und Charakter der Schanze nicht verloren. Weiter wird die Lichtanlage erneuert und verschoben, so dass zukünftig auch Springen am Vorabend möglich sind.

Bei der Neuplanung wurde besonderes Augenmerk auf den Umwelt- und Landschaftsschutz gelegt. Gemeinsam mit den Anwohnern haben die Verantwortlichen des Organisations-Komitees und der Gemeinde ein umfassendes Gesamtkonzept erarbeitet. Dieses beinhaltet ein generelles Event-Konzept, welches auch andere Grossanlässe, sowie die Nutzungsbedingungen der Beleuchtungsanlagen abdeckt. Auch der Hochwasserschutz wurde berücksichtigt. In allen Bereichen konnten gemeinsame, tragfähige Lösungen gefunden werden. 

31. Juli 2014 - neues Schanzenprofil

31. Juli 2014: Das neue Schanzenprofil wurde beim Internationalen Skiverband zur Prüfung eingereicht. Parallel dazu werden, in enger Zusammenarbeit mit der FIS und TV-Experten, die Positionierung und die Anforderungen an die fernsehtaugliche Flutlichtbeleuchtung festgelegt. Bis Ende Oktober 2014 sollten die ersten Detailofferten der verschiedenen Arbeitsbereiche vorliegen.

28. März 2014 - Snowfarming

Das Snowfarming (Schnee übersommmern) hat sich die letzten zwei Jahr bewährt. Dies bietet uns für das Skispringen 2014 einerseits eine gewisse Schneesicherheit. Anderseits können wir genug früh mit dem Einbauen des Schnees im Anlaufbereich beginnen. Bereits haben wir letzte Woche 600 qm3 Schnee gleich neben dem Absprung bereitgestellt und mit Holzschnitzel zugedeckt.